Thematik Weichenheizung

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Die patentierte Weichenheizung von Eugen ScharrenbroichDie patentierte Weichenheizung von Eugen Scharrenbroich

Heizung von Verkehrsanlagen

Die Sicherung der Schienenwege stellt bei kalter Witterung eine Herausforderung dar. Dies betrifft insbesondere die Schienenweichen, die durch Vereisung der beweglichen Teile nicht mehr sicher verstellt werden können.
Ein solches Versagen hat in der Regel weitreichende Auswirkungen auf den sicheren Bahnbetrieb. Um dem vorzubeugen werden die Weichen beheizt.

Schienenweichenheizungen werden dann betrieben, wenn durch Eis und Schnee die Gefahr einer Funktionsstörung besteht. Sie werden bei den Gleisbetreibern aus Sicherheitsgünden eingesetzt, um bei Schneefall und Kälte eine sichere Funktion der Schienenweiche zu gewährleisten.
Durch die Beheizung der Schiene wird das Schmelzen von Eis und Schnee im Bereich der Weiche erzielt.
Es sind bereits die verschiedensten Weichenheizvorrichtungen im Einsatz.

Nachteile bestehender Systeme

Generell ist zwischen zwei Arten von Weichenheizungen, die derzeit im Einsatz sind, zu unterscheiden:

  • die Elektrische-Weichenheizung
  • die Gas-Weichenheizung.

Die Nachteile der bereits im Einsatz befindlichen Weichenheizungen besteht darin, dass es sich um keine Voll-Weichenheizung handelt. Trotz Beheizung ist bei den Einbauten, wie Umstellgestänge, Zungenschloss und Umstellrollen, weiterhin manuelles Schneekehren erforderlich.

Die patentierte Innovation von Eugen Scharrenbroich: Weichenheizung

Die Weichenheizung funktioniert mittels Heizkörper, die an der Schiene angebracht sind. Die Wärmeübertragung basiert auf Strahlungswärme, die gesamte Schiene wird durch die Heizkörperfläche erwärmt. Das Schmelzen des Eis oder Schnees wird nur durch die erwärmte Schiene erreicht. Die Schienenkopftemperatur erreicht dabei bis zu 30° C.

ÖBB Probeanlage am Semmering

Die Versuchsanlage wurde an der Weiche Nr. 11 am Bahnhof Semmering installiert, wobei es sich um eine B-Schiene S 49, Radius 190 m, mit einer Weichenlänge von 8 m handelt. Die Versuchsanlage wurde am 22.10.2004 in Betrieb genommen.

Eugen Scharrenbroich bei der Inbetriebnahme der Probeanlage am Semmering.Eugen Scharrenbroich bei der Inbetriebnahme der Probeanlage am Semmering.Die Einschalttemperatur der Weichenheizung wurde auf eine Außentemperatur von +7° C , die Ausschalt-temperatur auf die Schienenkopftemperatur von +30° C eingestellt.
Über Fernabfrage konnten die Parameter jederzeit eingesehen werden. Im Probezeitraum wurde keine einzige Störung gemeldet.

Die Vorteile der Weichenheizung:

  • hohe Sicherheit
  • geringe Betriebskosten
  • hohe Lebensdauer
  • rasche Aufheizung

Detaillierte Informationen zur patentierten Weichenheizung erhalten Sie direkt bei Eugen Scharrenbroich.

HSA Scharrenbroich GmbH | A-2000 Stockerau | Hauptstraße 15 | Tel.: +43 2266/634 37 | Fax: Dw 22 | office [at] hsa [dot] co [dot] at